Die Wasserschutzpolizei meldet heute Morgen um 09:32 Uhr ein gesunkenes Boot im Jachthafen des Deutsch-Schweizerischen Motorboot Club / DSMC. Kleinere Ölflecke waren sichtbar.

    Zur Erkundung rückten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr aus. Sie fanden am Steg 2 des Yachthafens das gesunkene 9,20 m lange Motorboot tief im Wasser liegend. Das Heck sowie die Kabinen waren vollständig unter Wasser. Es ragten nur noch die Aufbauten und der Bug des Bootes aus dem Wasser. Zur Bergung des Havaristen wurden die Kräfte der Ölwehr der Feuerwehr Konstanz und die DLRG Konstanz mit Einsatztauchern alarmiert. Zuerst wurden Ölsperren um das Boot verlegt, damit die Gefahr einer Ölverschmutzung gebannt werden konnte. Danach drangen die Taucher in das Boot ein. Sie fanden jedoch keine Erklärung dafür, warum das Boot gesunken war. Damit die Taucher sich im Boot bewegen konnten wurde die Inneneinrichtung ausgeräumt und gesichert. Im weiteren Verlauf mussten die Taucher Hebesäcke anbringen, damit das Boot so weit gehoben werden konnte um Pumpen zum auspumpen des Bootes in Stellung bringen zu können. Die Feuerwehr setzte noch ein Arbeitsboot zur Stabilisierung des 4,5 Tonnen schweren Havaristen ein. Bis zum späten Nachmittag war noch nicht klar, ob das Boot über den Portalkranen der Bodensee Schiffsbetriebe aus dem Wasser gehoben werden muss oder ob es nach dem leerpumpen an seinem Liegeplatz verbleiben kann.

    Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Es waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr,8 Helfer der DLRG, darunter 5 Einsatztaucher, die Wasserschutzpolizei und die Untere Wasserbehörde des Landratsamtes Konstanz im Einsatz.

    Gegen 18:00 Uhr gelang es den Einsatzkräften mit den bereitgestellten Pumpen, der DLRG und der Feuerwehr, das Boot auszupumpen. Im Schlepptau eines Arbeitsbootes der Feuerwehr gelang es dann an den Portalkran der BSB und konnte dann gegen 18:30 Uhr an Land verbracht werden. Für die meist freiwilligen Einsatzkräfte der DLRG und der Feuerwehr ging ein langer Einsatztag somit erfolgreich zu Ende.

    Autor: Klaus Menge

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