Um 20:31 Uhr erreichte die Zentrale der Feuerwehr die Meldung, es brennt in einer Dachgeschosswohnung in der Fürstenbergstraße. Die anrückenden Einsatzkräfte aus der Hauptwache und aus dem Löschbereich Wollmatingen stellten bereits auf der Anfahrt eine dunkle Rauchsäule und einen hellen Feuerschein fest und veranlassten die Erhöhung der Alarmstufe auf 2. Alarm. Die im Übungsdienst befindlichen Kräfte des Löschbereichs Peterhausen wurden umgehend zum Brandgeschehen beordert.

    Beim Eintreffen der Feuerwehr war festzustellen, dass es in einer Dachgeschosswohnung zum Vollbrand gekommen war. Das Feuer drohte auf den Dachstuhl in gesamter Länge mit mehreren Wohnungen überzugreifen. Die Bewohner des Hauses konnten sich selbstständig ins Freie retten, so dass unverzüglich mit den Löscharbeiten begonnen werden konnte. Über das Treppenhaus gingen Trupps mit Löschleitungen unter Atemschutz zum Brandherd vor. Von außen wurde eine Drehleiter mit Wenderohr von der Fürstenbergstraße zum ablöschen des Dachgeschosses eingesetzt. Die neue kleine Drehleiter konnte im engen hinteren Bereich des Areals in Stellung gebracht werden. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung. Ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile konnte durch das rasche und beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten waren dann um 24:00 Uhr beendet. Eine Nachkontrolle um 02:30 Uhr ergab keine neuen Erkenntnisse. Im Einsatz waren 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sowie der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke. Der Wohnungsinhaber der betroffenen Wohnung wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus Konstanz eingeliefert. 7 Personen konnten nicht mehr in ihre Wohnung zurück und wurden in Hotels untergebracht. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Nach ersten Erkenntnissen soll das Feuer durch einen technischen Defekt an einer Heizdecke verursacht worden sein. Genaueres werden die Ermittlungen der Polizei ergeben.

    Autor: Klaus Menge

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