Am Sonntagabend ab 17:00 Uhr türmten sich dunkle Wolken über der Stadt. Heftige Gewitter und starke Regenfälle gingen nieder. Die ersten Notrufe gingen bei der Feuerwehr ein. Keller waren überflutet und Bäume auf die Fahrbahn gestürzt.

    Die Feuerwehr musste zu rund 70 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden ausrücken. In der Spitze waren bis zu 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr eingesetzt, welche vom Technischen Hilfswerk Konstanz und Überlingen unterstützt wurden.
    Am Montagmorgen um 03:10 Uhr meldeten die Bewohner aus Konstanz-Wallhausen, Tobelweg, dass große Wassermassen den Hang herunterkommen und in den Keller eindringen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war die Kellerwohnung ebenfalls von Wasser und Schlamm überflutet. Hier konnten mit Unterstützung des THW-Kräfte Sandsäcke eingebaut werden, so dass das Wasser abgeleitete werden konnte. Die Wohnung war nicht mehr bewohnbar,   5 Personen und 1 Hund mussten in einer Notunterkunft untergebracht werden.
    Spektakulär war ein Einsatz in einem Konstanzer Kaufhaus im Industriegebiet. Dort war Wasser in den Traforaum eingedrungen. In Zusammenarbeit mit dem E-Werk der Stadtwerke Konstanz und nach deren Freigabe, konnte mit dem abpumpen des Wassers begonnen werden.
    Heute Abend gegen 18:00 Uhr meldete die Wasserschutzpolizei, dass Sie zwischen KN-Wallhausen und der Marienschlucht einen Hangrutsch beobachtet haben. Erkundigungen vor Ort bestätigten den Vorfall. Die Ortsverwaltung KN-Dettingen veranlasste weiträumige Absperrungen. Ein genaueres Bild von der Situation kann erst am morgigen Tag gemacht werden.


    Autor: K. Menge

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