Am späten Montagnachmittag um kurz nach 17 Uhr wurde die Feuerwehr Konstanz zu einem Dachstuhlbrand auf den Münsterplatz gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits deutlich Rauch aus dem Dach des Wohn- und Geschäftsgebäudes.

    Während die ersten Trupps unter Atemschutz sich durch das Treppenhaus ins Dachgeschoss vorarbeiteten, wurde parallel dazu die erste Drehleiter auf dem Münsterplatz in Stellung gebracht. Die zweite Drehleiter wurde im Hinterhof und die dritte Drehleiter seitlich am Gebäude aufgestellt. Über ein zweites Treppenhaus wurden weitere Trupps unter Atemschutz ins Dachgeschoss zur Brandbekämpfung geschickt. Parallel dazu wurde das Gebäude evakuiert.

    Mit Hilfe der Drehleiter auf dem Münsterplatz wurde von außen die Dachhaut geöffnet und das offene Feuer bekämpft. Zeitgleich wurde im ausgebauten Dachgeschoss begonnen die Deckenverkleidung zu entfernen, um auch so an den Brandherd zu kommen. Dies gestaltete sich jedoch schwierig und so zogen sich die Nachlöscharbeiten noch über mehrere Stunden in den Abend hinein.

    Unter Einsatz von Atemschutz und zwei Wärmebildkameras wurde nach und nach die Dachinnenverkleidung entfernt und Glutester abgelöscht.

    Das Dach wurde abschließend noch provisorisch mit Folie abgedeckt, bevor die letzten Einsatzkräfte den Münsterplatz gegen 22:00 Uhr verlassen konnten. An der Einsatzstelle waren ebenfalls die Stadtwerke Konstanz, welche die Gas- und Stromversorgung abstellten. Zur Absicherung der Atemschutztrupps war ein Rettungswagen der Malteser Konstanz an der Einsatzstelle in Bereitstellung, welche im Gerätehause auch eine Verpflegung für die Einsatzkräfte bereitstellten.

    Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

     

    Einsatzstichwort: Feuer-Gebäude

    Datum: 28.10.2019

    Uhrzeit: 17:09 Uhr

    Einsatzort: Münsterplatz

    Eingesetzte Kräfte: 50

    Fahrzeuge: 1/10, 1/33, 1/44, 6/10-1, 6/10-2, 6/12, 6/19, 6/31, 6/33, 6/44-1, 6/44-2, 6/44-3 und 6/74

     

    Maximilian Obermaier

    Fotos: Lars Heilmann und Alexander Schmidt

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