Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der chemische Geruch deutlich wahrnehmbar. Wie sich bei der Erkundung herausstellte, waren zwei Reinigungsmittel miteinander vermischt worden, wodurch sich in einem Kellerbereich reizende Dämpfe entwickelt hatten. Im betroffenen Bereich wurde eine erhöhte Konzentration von Chlorgas festgestellt.
Eine Person, die zum Zeitpunkt des Ereignisses in dem betroffenen Raum arbeitete, klagte über Atemwegs- und Augenreizungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in die Notaufnahme des Klinikums gebracht.
Zur weiteren Erkundung und Beurteilung der Lage wurde die Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr Konstanz nachalarmiert und die Alarmstufe auf G3 erhöht. Die ausgetretene Flüssigkeit sowie die betroffenen Kanister wurden von Einsatzkräften unter Atemschutz und in Chemikalienschutzanzügen aufgenommen und aus dem betroffenen Kellerbereich ins Freie gebracht.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der betroffene Raum intensiv gereinigt und belüftet.
Nach rund 4,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Der Klinikbetrieb war während der gesamten Einsatzmaßnahmen nicht eingeschränkt. Eine Gefahr für die Patienten bestand zu keinem Zeitpunkt.





