Die weiter andauernde COVID-19 Pandemie schränkt die Feuerwehr in der Durchführung von Lehrgängen nach wie vor ein. Umso erfreulicher war es für die 14 Kameradinnen und Kameraden, als sie vor ein paar Wochen erfuhren, dass der für den Herbst angesetzte Lehrgang zum/zur Atemschutzgeräteträger/-in planmäßig stattfinden kann.

Wesentlicher Inhalt des Lehrgangs ist die Ausbildung mit dem Umluft unabhängigem Atemschutzgerät. Das Atemschutzgerät besteht aus einer Druckluftflasche, welche auf dem Rücken getragen wird und einer Maske, die das gesamte Gesicht umschließt. Dadurch kann sichergestellt werden, dass keine gefährdende oder giftige Umgebungsluft eingeatmet wird. Das Tragen einer Atemschutzmaske erschwert das Arbeiten immens. Die Erfahrungen, die viele von uns in den letzten Monaten mit dem Tragen von FFP2 sammeln konnten, lassen nur erahnen, was die Träger dieser Masken leisten müssen.

Um den Belastungen im Atemschutzeinsatz standzuhalten, müssen die Teilnehmer unter anderem lernen, sich auf ihre Atmung zu konzentrieren, wie wichtig die körperliche Fitness ist und wie man mit den Geräten umgeht und sie bedient. Die Gefahren, welchen Feuerwehrangehörige im Atemschutzeinsatz ausgesetzt werden, sind vielzählig und noch mal größer als sie bereits im allgemeinen Feuerwehreinsatz sind.

Den praktischen Prüfungsabschluss absolvierten die Teilnehmer am Samstag, dem 30. Oktober in einem Durchlauf auf der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr Friedrichshafen. Im Anschluss erfolgte die schriftliche Leistungskontrolle des theoretischen Wissens. Allen 14 Angehörigen des Lehrgangs konnte danach zum bestandenen Lehrgang gratuliert werden.

Danke, an alle Ausbilder und Teilnehmer dieses Lehrgangs und viel Erfolg bei den kommenden Einsätzen. Mögen immer alle wieder gesund zurückkommen.

Christopher Kutschker

Gruppenbild