Neben fünf Teilnehmern der Feuerwehr Konstanz waren auch ein Angehöriger der Werkfeuerwehr des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) sowie zwei Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) vertreten.
Ziel des Lehrgangs war die umfassende Vorbereitung auf Einsätze unter Atemschutz, eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Im theoretischen Unterricht wurden Grundlagen wie Gerätekunde, Einsatzgrundsätze und Gefahren unter Atemschutz vermittelt.
Im Mittelpunkt stand jedoch die praktische Ausbildung. Die Teilnehmer trainierten unter realitätsnahen Bedingungen die Menschenrettung unter Atemschutz, das systematische Absuchen von Räumen sowie die Brandbekämpfung im Innenangriff. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Eigenrettung in Notsituationen, um im Ernstfall schnell und sicher reagieren zu können.
Besonders fordernd gestalteten sich die Übungen aufgrund der bereits sommerlichen Temperaturen. Diese stellten eine zusätzliche körperliche Belastung dar und verdeutlichten die hohen Anforderungen an Atemschutzgeräteträger. Daher wurde auch gezielt die körperliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmer geschult und überprüft.
Zum Abschluss des Lehrgangs mussten alle Teilnehmer eine theoretische sowie praktische Prüfung ablegen, die erfolgreich bestanden wurde. Die Feuerwehr Konstanz zeigt sich mit dem Verlauf des Lehrgangs sehr zufrieden. Gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger sind eine unverzichtbare Grundlage für eine erfolgreiche und sichere Einsatzbewältigung.
Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen nun weitere qualifizierte Atemschutzträger für den Einsatz und Übungsdienst zur Verfügung. Wir gratulieren den Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang.


